Hausärzte-Diabetes-Zentrum Kelheim

Medika­mentöse Therapie

Eine Insulintherapie ist bei Diabetes Typ 1 unverzichtbar. Unterschieden werden dabei Basalinsuline mit einer Wirkdauer zwischen 12 und 24 (48) Stunden und kurzwirksame Insuline, die vor dem Essen oder zur Korrektur gegeben werden. Diese sogenannten Bolus- oder Mahlzeiteninsuline besitzen eine Wirkdauer zwischen 3-6 Stunden.

Bei Diabetes Typ 2 ist Metformin das Antidiabetikum der ersten Wahl. Dieses senkt effektiv den Blutzucker, verursacht keine Unterzuckerungen (Hypoglykämien) und führt tendenziell zu Gewichtsabnahme. Gelegentlich treten Übelkeit und Diarrhoe als Nebenwirkungen auf.

In den letzten Jahren hat die Zahl der weiteren Diabetesmedikamente erheblich zugenommen. Vor diesem Hintergrund tritt die ehemals zweite Substanzklasse, die Sulfonylharnstoffe eher in den Hintergrund. Diese Substanzen (Glimepirid, Glibenclamid) stimulieren die Bauchspeicheldrüse, wodurch vermehrt körpereigenes Insulin ausgeschüttet wird und dadurch der Blutzucker gesenkt wird.

Häufiger werden DPP4-Hemmer verwendet, die den Abbau körpereigener Darmhormone hemmen (Dipeptidyl-Peptidase-Hemmer), so dass diese länger wirken. Sie tragen besonders nach dem Essen dazu bei, den Blutzuckeranstieg zu verringern. Hauptvertreter der gut verträglichen DPP-4-Hemmer ist Sitagliptin.

Ein weiterer wichtiger Baustein einer Diabetestherapie sind die SGLT2-Inhibitoren (Sodium-Glucose-Co-Transporter 2) mit Dapagliflozin und Empagliflozin. Diese hemmen die Rückresorption von Glukose (Zucker) in der Niere und führen zu einer verstärkten Ausscheidung von Glukose im Urin. Damit wird der Blutzucker gesenkt und das Körpergewicht reduziert. In Studien hat sich gezeigt, dass beide Wirkstoffe günstige Auswirkungen auf die Entwicklung und das Fortschreiten von Herz- und Nierenerkrankungen haben. Auch Blutdruck und Beinödeme können günstig beeinflusst werden.

Mögliche unerwünschte Wirkungen sind vor allem eine Folge der erhöhten Glukosekonzentration im Urin. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Genitalinfektionen (Scheidenpilz bei Frauen, Eichelentzündung bei Männern) und häufiges Wasserlassen bei vermehrter Urinausscheidung. Sehr selten tritt eine Ketoazidose (Übersäuerung des Körpers) auf, als Vorsichtsmaßnahmen sollten die SGLT2-Inhibitoren bei akuten Erkrankungen und vor Operationen abgesetzt werden.

Die Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten ist die zweite Gruppe mit nachgewiesenen positiven Effekten auf Herz und Niere. Sie senken den Blutzucker, verlangsamen die Magenentleerung und erhöhen das Sättigungsgefühl. Man unterscheidet kurzwirksame GLP-1-Analoga, z.B. Liraglutid, Lixisenatid, Exenatid) und langwirkende wie Dulaglutid und Semaglutid. Die Arzneimittel werden einmal täglich oder einmal wöchentlich unter die Haut (subkutan) gespritzt. Eine zusätzliche orale Form (Tablette) ist mit Semaglutid bereits entwickelt worden.

Die oben genannten Medikamente können in der Regel kombiniert werden. Sollten sie für eine gute Diabeteseinstellung nicht ausreichen, ist die rasche Gabe von Insulin sinnvoll. Dies kann durch die Verabreichung eines Basalinsulins, meist zur Nacht, erfolgen. Treten nach dem Essen deutliche Blutzuckerspitzen auf, so bietet sich die Gabe von kurzwirksamen Insulinen jeweils vor dem Essen an. Die Insulindosis wird zunächst in kurzen Abständen, dann bei den regelmäßigen Konsultationen überprüft und ggf. angepasst.

In unserem Diabeteszentrum werden die möglichen Therapien ausführlich besprochen und die Vorteile und Nachteile miteinander abgewogen. Nach unserer Erfahrung sind viele Patienten bei dem ersten Versuch einer Insulininjektion überrascht, wie einfach und schmerzfrei diese durchgeführt werden kann, deutlich leichter als eine Blutzuckermessung an der Fingerbeere. Eine Angst vor der Insulininjektion braucht daher niemand zu haben. Gerne können wir Ihnen im Hausärzte-Diabetes-Zentrum frühzeitig die Insulingabe zeigen, auch wenn diese aktuell noch nicht notwendig sein sollte.

Äußerst wichtig bei einer Insulintherapie ist ein regelmäßiger Wechsel der Spritzstellen über den ganzen Bauch oder auch an den Oberschenkeln. Werden einzelne Stellen sehr häufig verwendet (“Lieblingsstellen”), so kann ein Wachstum der Zellen des Unterhautfettgewebes auftreten (Lipohypertrophien) oder die Stellen verhärten sich. Bei beidem wird das Insulin nicht mehr vollständig und unregelmäßig aufgenommen, so dass höhere und stärker schwankende Blutzuckerwerte resultieren.

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